zu meiner Person:

in aller Kürze:

      -  Jahrgang '67
      -  Offizier der Reserve
      -  Studium der Rechtswissenschaften in Trier
      -  Referendariat im Landgerichtsbezirk Lübeck
      -  von 1998 bis 2012 in Lübeck in eigener Kanzlei als Rechtsanwalt tätig.
      -  Ausbilder von Referendaren und Rechtsanwaltsfachangestellten
      -  Nebentätigkeiten: Kampfkünste (Schwert, Bogen, leere Hand) am Boden und zu Pferd

      -  Dezember 2015 Umzug der Kanzlei ins Geyso-Schloß in Hohenroda-Mansbach

Kanzleiphilosophie: die "Langfassung"

Konfliktlösung          - Durchsetzung   - Kommunikation
Rechtswissenschaft  - Kampfkunst      - Reitkunst

Wenn auch auf den ersten Blick diese drei Dinge wenig miteinander zu tun haben mögen, so geben sie doch bei genauerem Hinsehen einiges an Hintergrundinformation über die der Arbeit eines unabhängigen Organs der Rechtspflege (so die Definition des Anwaltsberufes) wieder.

Der Anwaltsberuf befasst sich ganz überwiegend mit Konfliktlösung, im Idealfall auch einmal mit Konfliktprävention. Oder etwas poetischer ausgedrückt: mit dem Streit ums Recht. Streit, auch der Rechtsstreit, entsteht in der Regel dann, wenn Menschen, also Inhaber einer natürlichen Freiheit, diese Freiheit soweit ausdehnen, daß sie damit diejenige eines anderen beeinträchtigen. Diese Verletzung des Gleichgewichts wird von den jeweils Beteiligten als "Ungerechtigkeit" wahrgenommen. Die (Wieder-)Herstellung eines dem Zustand der Gerechtigkeit nahekommenden Zustandes kann daher nur durch die Wiederherstellung des Gleichgewichtes erfolgen, mit dem jeder gleichermaßen zufrieden ist.

Kampfkunst und Jura

Der Rechtsanwalt ist daher mit aller Selbstverständlichkeit berufen, die verletzten Rechte seines Mandanten zu verteidigen oder durchzusetzen, wobei er sich der Mittel der Kommunikation und der vom Gesetz vorgegebenen und so bezeichneten "Angriffs- und Verteidigungsmittel" bedient. Deren profunde Kenntnis und fachgerechter Einsatz bedingen sich gegenseitig und sind durch nichts zu ersetzen. Ebenso wie ein Kampfkünstler, muß auch der Rechtsanwalt das Repertoire seiner Mittel nicht nur kennen, sondern auch geschickt und situationsorientiert einzusetzen wissen.

Traditionell werden von einem Kampfkünstler Durchsetzungsfähigkeit, Entschlußkraft, strategisches und taktisches Denken, aber auch Besonnenheit und Gradlinigkeit erwartet. Als Rechtsanwalt mit eher traditionellem Berufsverständnis habe ich mich eben diesen Eigenschaften verschrieben und setze sie konsequent und mit Erfolg in meiner täglichen Arbeit um.

Reitkunst und Jura

Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewußtsein sind diejenigen Eigenschaften, welche die Grundlage jeder artgerechten Kommunikation mit Pferden bilden. Da Pferde - anders als Menschen - weder lügen noch belogen werden können, sind sie ebenso Spiegel wie Prüfstein der persönlichen Entwicklung ihres Reiters. In der anwaltlichen Tätigkeit ist die Herstellung des Gleichgewichtes oftmals mit den Mitteln der Kommunikation besser und nachhaltiger zu erreichen, als durch den Streit. Hier gilt es eine echte Einigung zu finden, halbherzige Kompromisse führen in der Regel zu nichts. 

Insbesondere diese in meiner Eigenschaft als Reiter und Pferdeausbilder gewonnenen und verinnerlichten Erkenntnisse setze ich zum Nutzen meiner Mandantschaft in meiner Arbeit ein.

 

 

 

 

 

letzte Aktualisierung: Dienstag, 01. Dezember 2015 © Rechtsanwalt Joachim Büchau